Auf dem Bösen Weibel

Diese Wanderung führte mich im Laufe von ca. 5 Monaten vom Salzburger- und Berchtesgadener Land bis hin nach Bozen. Mein einziges Ziel: Ein Stück Bergwelt ganz alleine für mich neu entdecken, den Zustand "Ist" kennen lernen. Den Menschen, die dort wohnen und diese Landschaften prägen, begegnen, meine eigenen Stärken und Schwächen ausloten, Flora und Fauna mit
Zeit erleben und mich einfach treiben lassen, von der Natur mit ihren eigenen Gesetzen,
von der Zivilisation mit all ihren Segnungen und ihren vielen Ungereimtheiten.

Meine Wegbegleiter: Ein immer viel zu schwerer Rucksack (ca. 25 kg), Biwak- und Schlafsack, Fotoausrüstung, ein Tagebuch, keine Uhr, keine Führer mit Zeit-, Weg- oder Hüttenbeschreibungen, nur eine Landkarte fürs ganz Grobe, im Maßstab 1:250 000. Es war mir weniger wichtig, wo ich gerade war, sondern dass ich da war. Der rote Faden für diese Wanderung entstand erst viel später, als ich längst wieder zu Hause war, in der Aufbereitungsphase, die letztendlich zu dieser Lichtbildschau führte.
Eine Schau, die weit mehr ist als nur die bloße Aneinanderreihung von Wegen und Gipfelzielen. Damit man sich jedoch ein ungefähres Bild machen kann, wo diese Erlebnisse ihren Ursprung haben, nachfolgend einige Anhaltspunkte:

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