Schloss Lichtenstein

Das Gebiet der Schwäbischen Alb erstreckt sich über rund 200 km, vom Nördlinger Ries bis nahe dem Bodensee. Diese einzigartige Mittelgebirgslandschaft ist geprägt von Tafelbergen, Zeugenbergen und den Spuren vulkanischer Tätigkeit mit herrlichen Wandergebieten, Kletterfelsen und den zehn 1.000er Gipfeln.
Wenige Städte, kleine Dörfer, trutzige Burgen, wie die Burg Hohenzollern und dem Hohenstaufen (zugleich Stammsitz von Kaisern und Königen) und eine kleinparzellige Landwirtschaft formen ein buntes Mosaik. Bearbeitet von Menschen mit einer Sprache so rau wie ihre steinigen Äcker. Weite Wacholderheiden, bunte Streuobstwiesen, sonnige Weinberghänge und einer Flora wie sie in den Kalkalpen nicht vielfältiger anzutreffen ist. Tiefblaue Quellwasser (wie der Blautopf), schattige Buchenwälder, fjordartige Landschaftseinschnitte, faszinierende Tropfsteinhöhlen - alles dies findet man auf der Schwäbischen Alb. Hier nimmt die junge Donau ihren Anfang und bahnt sich mit dem Donaudurchbruch durch enge Felsschluchten ihren Lauf weiter zum fernen Schwarzen Meer, während der Neckar seine Wasser dem Rhein zuführt, weiter in Richtung Nordsee - die Europäische Wasserscheide.
Will jemand in die Vergangenheit eintauchen, findet sich in den Museen mit der Welt der Dinosaurier, Meteoriten, Germanen und Römern (Limes) ein weites Betätigungsfeld.

Vor einigen Jahrzehnten bin ich mitten in dieser Landschaft, in Reutlingen am Fuße der Achalm, geboren und groß geworden und entdecke ihre überaus spannende Geschichte nun als „Wiederkehrender“ ganz neu.