Venedig Canal Grande an Rialtobrücke

Auch wenn heute die Lagunenstadt unter den übermachtigen Toursitenströmen leidet, ist unsere Sehnsucht nach Venedig nach wie vor ungestillt. Wie überall an solchen Orten bilden sich übervolle "Ameisenstraßen", doch Venedig bietet viel, viel mehr: Wasserstraßen, ungezählte Brücken, verwinkelte Gassen. Alle wollen erkundet werden und das Alles ohne Auto. Hier findet man den Glanz und den Reichtum eines einstigen Weltreiches auf engstem Raum. Palazzi, Kirchen und Museen bezeugen dies im Übermaß bis in die heutige Zeit. Der Markusplatz mit dem Markusdom, dem Campanile und dem Dogenpalast sind stellvertretend genannt für jeden Gast, der Venedig besucht. Der Glanz einer nahezu 800 Jahre währenden Herrschaft über die Mittelmeerregion klingt noch heute bei den Festen nach, wie dem dreitägigen Assuntafest im November, das an die Pestepidemie und deren Ende erinnert. Oder dem "Festa della Sensa", bei dem die Vermählung der Stadt mit dem Meer gefeiert wird. Oder natürlich bei dem wiederbelebten Carneval, zu dem Venedig eine wunderbare Kulisse stellt.
Liebenswert macht die Stadt natürlich auch das Alltägliche, wie z.B. auf dem Fischmarkt, wo die Händler schon morgens um 6 Uhr frohgelaunt singend ihre Stände mit dem frischen Fischfang auslegen. Oder zu beobachten, wie der Mülltransport per Schiff vonstatten geht bzw. die tägliche Versorgung per Schiff, zu Fuß und mit kleinen Handkarren mühsam, aber behende bewerkstelligt wird.

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