Venedig

Angefangen hat alles mit der Idee und Verwirklichung meiner “Kleinen Weltenreise“: Durch fünf Länder, in mehreren Etappen einen ganzen Sommer lang, von Stein am Rhein am Bodensee nach Meran zu wandern. Auf einer Terrasse in Dorf Tirol, beflügelt von einem Glas süffig, süßem Venezianer und dem herrlichen Blick über das weite Meraner Becken und das Etschtal wurden neue Sehnsüchte wach. Sollte Meran das Ende dieser großartigen Wanderung sein? Könnte es nicht vielleicht erst die Mitte und damit zugleich der Ausgangspunkt für eine neue faszinierende Idee werden: Das Schwäbische Meer mit der Lagune von Venedig zu verbinden. Von Meran aus weiter zu wandern, mit einem besonderen Reiz: In Südtirol und den Dolomiten bereits Bekanntes mit Unbekanntem, Neuem zu verbinden und durch das Zoldano, Belluno und Feltre endgültig in die weiten Ebenen Norditaliens vorzudringen, dieser Gedanke lies mich nicht mehr los.
Und so war es denn auch: wieder voll gepackt mit vagen Vorstellungen, wanderte ich Anfang Mai von Meran aus los, allein das Fernziel „Venedig“ im Kopf. Wieder sind 70 Tage (plus Unterbrechungen) bis zum September zusammen gekommen. Zwei überaus spannende Sommererlebnisse haben sich als Ganzes tief in meinem Herzen eingegraben.

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